1. Die Kleidung (Das Fundament)

Passform:Kleidung muss perfekt sitzen. Zu weite Sakkos oder spannende Blusenknöpfe wirken auf Fotos unvorteilhaft.

Dresscode der Branche:nbsp;Recherchieren Sie den Standard Ihrer Zielbranche (Konservativ vs. Casual). Im Zweifel lieber overdressed als underdressed.

Farben amp; Muster:nbsp;Vermeiden Sie extrem kleinkarierte Muster (Moire-Effekt!) oder knallige Neonfarben. Pastelltöne, Blau, Grau oder Anthrazit funktionieren fast immer.

Zustand:Alles muss frisch gewaschen und penibel gebügelt sein. Die Kamera sieht jede Knitterfalte!

2. Styling amp; Gepflegtheit (Die Details)

Haare: Keine Experimente direkt vor dem Termin! Ein Friseurbesuch sollte 3–5 Tage zurückliegen.

Gesicht: Mattieren ist alles. Nutzen Sie Puder oder Anti-Glanz-Tücher (auch als Mann!), damit Stirn und Nase nicht reflektieren.

Brille: Falls Sie Brillenträger sind, achten Sie auf saubere Gläser. Ein guter Fotograf achtet zudem auf Reflexionen im Glas.

Rasur/Make-up: Das Make-up darf für das Fotolicht eine Spur kräftiger sein als im Alltag, sollte aber natürlich bleiben. Männer sollten auf eine frische Rasur oder einen getrimmten Bart achten.

3. Die Kommunikation mit dem Fotografen

Zielposition nennen: Sagen Sie dem Fotografen, für welche Stelle Sie sich bewerben. Ein angehender Geschäftsführer braucht eine andere Bildwirkung als ein kreativer Mediengestalter.

Format klären: Benötigen Sie Hochformat, Querformat oder quadratische Bilder (für LinkedIn/Xing)?

Nutzungsrechte: Klären Sie ab, ob Sie die Bilder auch für Social Media (LinkedIn) nutzen dürfen.

4. Die mentale Einstellung

Zeitpuffer: Kommen Sie 10 Minuten früher an, um runterzukommen. Stress sieht man in den Augen.

Körperspannung: Denken Sie an eine aufrechte Haltung (Stichwort: Unsichtbarer Faden, der den Kopf nach oben zieht).

Das echte Lächeln: Denken Sie an etwas, das Sie wirklich freut, kurz bevor der Auslöser drückt. Ein echtes Lächeln erreicht die Augen!

Ein kleiner Profi-Tipp: Bringen Sie ruhig zwei verschiedene Outfits (z.B. mit und ohne Krawatte/Blazer) zum Termin mit, falls Sie unsicher sind. Ein guter Fotograf gibt Ihnen sofort Feedback, was vor der Kamera besser wirkt.

Die 3 Todsünden bei Bewerbungsbildern (und wie Sie sie vermeiden)

Damit das Foto für und nicht gegen Sie arbeitet, sollten Sie diese Fehler unbedingt vermeiden, wenn Sie sich bei Top-Arbeitgebern bewerben:

Der Selfie-Look: Schlechte Belichtung, unruhiger Hintergrund und die typische Armhaltung signalisieren mangelnde Seriosität.

Veraltete Aufnahmen: Wenn Sie beim Vorstellungsgespräch nicht mehr wiederzuerkennen sind, sorgt das für einen irritierenden Start.

Urlaubs-Ausschnitte: Den Partner wegzuschneiden und die Sonnenbrille auf dem Kopf zu lassen, ist ein absolutes No-Go für eine professionelle Bewerbung.