Ein professionelles Briefing ist das A und O, damit Sie am Ende nicht nur „schöne“ Fotos haben, sondern Bilder, die Ihre Marke verkaufen und Bewerber anziehen.

Hier ist eine kompakte Checkliste, die Sie einem Fotografen direkt so übergeben können:

Foto-Briefing: Anforderungen & Shot-List

1. Rahmenbedingungen (Technik & Stil)

  • Authentizität: Keine gestellten „Daumen-hoch“-Posen. Mitarbeiter in natürlichen Arbeitssituationen (Interaktion, Fokus, Lächeln).
  • Bildsprache: Definieren Sie die gewünschte Lichtstimmung (z. B. hell/freundlich/natürlich oder eher kontrastreich/modern).
  • Formate: * Querformat: Für Website-Banner (Hero-Images). Achten Sie darauf, dass links oder rechts Platz für Text ist („Negative Space“).
    • Hochformat: Für Social Media (Stories/Reels) und mobile Ansichten.
  • Auflösung: Web-optimiert, aber auch in Druckqualität für Broschüren.

2. Die „Must-Have“ Motive (Shot-List)

Erstellen Sie eine Liste, damit kein wichtiges Motiv vergessen wird:

Motiv-GruppeDetail-IdeenZielsetzung
Das TeamGruppenbild (locker), Abteilungs-SnapshotsWir-Gefühl vermitteln
EinzelporträtsAnsprechpartner, GeschäftsführungVertrauen aufbauen
ArbeitsalltagMeeting-Situation, Fokus am PC, WerkstattEinblicke gewähren
Details/VibeKaffeemaschine, moderne BüroeinrichtungUnternehmenskultur zeigen
InteraktionLachende Kollegen in der Pause„Hier will ich arbeiten“

In Google Sheets exportieren

3. Vorbereitung der „Models“ (Mitarbeiter)

  • Kleidung: Authentisch, aber stimmig. Keine zu unruhigen Muster (Streifen flimmern oft auf Fotos). Farben sollten idealerweise dezent zum Corporate Design passen.
  • Einverständnis: Klären Sie vorher schriftlich die Bildrechte mit den Mitarbeitern (Datenschutz/DSGVO), damit Sie die Fotos unbefristet nutzen dürfen.

4. Umgebung & Requisiten

  • Aufräumen: Kabelgewirr unter Schreibtischen, leere Pfandflaschen oder vertrauliche Dokumente auf Monitoren sollten verschwinden.
  • Branding: Platzieren Sie dezent Firmenlogos (Tassen, Notizblöcke, Kleidung), aber übertreiben Sie es nicht.

Pro-Tipp für 2026: Lassen Sie den Fotografen auch kurze „B-Roll“-Videosequenzen (5–10 Sekunden ohne Ton) mitdrehen. Diese eignen sich hervorragend als bewegte Hintergründe auf der Website oder als Reels für LinkedIn.